MRT – Magnetresonanztomographie

Siemens Magnetom Aera 1,5 Tesla

Standort: 10. Bezirk

Termin: erforderlich

Vorbereitung: keine, es ist jedoch von Vorteil 2h vor der Untersuchung nichts zu essen.

Ausnahme: Oberbauch – nüchtern
Darmuntersuchung – Vorbereitung am Vortag einzunehmen

Kontrastmittel: teilweise notwendig (Blutbefund mit Kreatininwert notwendig, nicht älter als 4 Monate)

Bewilligungspflichtig für alle Kassen ausser BVA und VA (Wahlarzt-Zuweisungen sind bei allen Kassen zu bewilligen)

Die MRT, auch Kernspintomographie ist ein Schnittbildverfahren, das ohne Röntgenstrahlung arbeitet. Es besteht ein permanentes starkes Magnetfeld, in welches Hochfrenquenzimpulse gesendet werden und der Computer errechnet aus den empfangenen Signalen die Bilder. Wir arbeiten mit einem hochmodernen Gerät der Siemensgruppe, das 2018 in Betrieb genommen wurde.
Während der Untersuchung hört man laute Klopfgeräusche. Diese sind völlig normal und unbedenklich.
Für die gute Bildqualität ist es wichtig absolut ruhig zu liegen. Sie sind unter ständiger Beobachtung und bekommen eine Glocke in die Hand um auf sich aufmerksam zu machen.

Für nähere Informationen zu Ihrerer speziellen Untersuchung steht Ihnen das medizinisch-technische Personal vor Ort und telefonisch zur Verfügung.

MRT-Termine müssen mindestens einen Werktag vorher abgesagt werden, da sonst eine Gebühr von 90 € verrechnet wird.

Für alle Patienten mit Implantaten und Prothesen:

MRT ist unbedenklich:

Schulter-, Hüft- und Knieprothesen
Hormonspirale
Nach 1990 implantierte Herzklappen (Implantatausweis!)
Zahnprothese
Porth-a-Cath
Biologische Herzklappen

Vorsicht bei MRT:

Schmerz- bzw. Medikamentenpflaster
Permanent Make-Up
Tätowierungen und Piercings
Stents und Aneurysmaclips (sollten älter als 3 Monate sein, Implantatausweis)
Ventrikelshunt
Nägel, Schrauben und Verplattungen
Kupferspirale (Lagekontrolle durch den Gynäkologen erforderlich)

Keine MRT bei:

Herzschrittmacher
 vor 1990

Defibrillator

implantierten Hörgeräten (Cochleaimplantat)

Medikamenten- bzw. Insulinpumpen


Metall bzw. Metallsplitter (zB. im Auge)


Mechanische Herzklappen

Häufig gestellte Fragen:

Was muss ich mitbringen?

  • Bewilligte Zuweisung
  • e-card
  • Auswärtige Befunde, Patientenbrief nach Spitalsentlassungen
  • Laborwerte (Kreatinin) bei Kontrastmitteluntersuchungen – diese sollten nicht älter als 4 Monate sein.
  • Idealerweise Baumwollkleidung ohne Metall.
  • Implantatausweise bzw. OP-Berichte v. Implantationen

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die MRT-Untersuchung dauert 15-40min. Bewegungen während der Untersuchung (wenn das Gerät gerade laut ist) machen Fehlbilder und können die Untersuchungszeit verlängern.

Wie wird eine MRT durchgeführt?

Sie werden möglichst bequem auf eine Patientenliege gelagert und mit der zu untersuchenden Region in eine weite (70cm!) Röhre geschoben, die belüftet und beleuchtet ist. Diese ist am Kopf- und Fußende offen.
Durch ein großes Fenster ist Sichtkontakt zu Ihnen gegeben. Sie können jederzeit über eine Gegensprechanlage oder eine Glocke mit Ihrer Assistentin / Ihrem Assistenten Kontakt aufnehmen. Das Gerät erzeugt während der Untersuchung laute Klopfgeräusche. Aus diesem Grund bekommen Sie vorher Ohrstöpsel und/oder Kopfhörer angeboten.
Während der lauten Geräusche sollten sie so ruhig wie möglich liegen. Patientenbewegungen während dieser Signale verschlechtern das Bild und verlängern die Untersuchung.

Brauche ich Kontrastmittel?

Ob Kontrastmittel erforderlich ist, entscheidet der Radiologe vor oder während der Untersuchung, falls der zuweisende Arzt das nicht schon angefordert hat. Das verwendete Kontrastmittel ist jodfrei.

In welcher Form bekomme ich das Ergebnis der Untersuchung?

Sie bekommen hochauflösende Papierbilder und eine CD-Rom mit enthaltender Auslesesoftware. In der Regel ist der Befund am nächsten Tag ab 14:00 abzuholen. Es besteht aber auch die Möglichkeit Bilder und CD-Rom gleich mitzunehmen und den schriftlichen Befund per E-Mail oder Post (Postgebühr) zu erhalten.

Bespricht der Radiologe das Ergebnis mit mir?

Für die Befundbesprechung ist der zuweisende Arzt bzw. die zuweisende Abteilung zuständig.